Presse aktuell
24.11.2017, 14:31 Uhr | Rhein-Zeitung, Kreis Altenkirchen, Wir von hier, Seite 8
Einsatzpalette des DRK vorgestellt
Vortragsnachmittag der Horhausener Seniorenakademie stand ganz im Zeichen des Deutschen Roten Kreuzes
Das jüngste Treffen der Seniorenakademie der Pfarrgemeinde Horhausen stand ganz im Zeichen des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Altenkirchen. In seiner Begrüßungsansprache sagte Vorsitzender Rolf Schmidt-Markoski: „Wir alle profitieren von den Einrichtungen des DRK, wie zum Beispiel von der DRK-Rettungswache in Horhausen in der Bischof- Rüth-Straße. Die DRKRettungswache in Horhausen leistet einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen im Raum Horhausen/ Flammersfeld. Ebenso unsere „Helfer vor Ort“ (First Responder) sowie unsere DRKBereitschaft Horhausen, in der sich viele junge Menschen ehrenamtlich engagieren.“ Weiter sagte Schmidt-Markoski: „Das Angebot des DRKs aus den Bereichen Familie, Gesundheit und Soziales ist sehr vielschichtig. Um sie hierzu fachlich und verständlich zu informieren, hat der Vorbereitungskreis hervorragende Referenten gefunden und eingeladen.“
Foto v. l.: Dr. med. Peter Enders (Stellv. Präsident des DRK-KV AK), Josef Zolk (Vorsitzender des DRK OV Flammersfeld) sowie Werner Grüber (Präsident des DRK-KV NR - Foto: Sen.-Akademie
Horhausen - DRK-Kreisverband Altenkirchen wartet mit großer Einsatzpalette auf

Als erster Referent des Nachmittages in dem mit rund 100 Senioren gefüllten Kaplan-Dasbach- Haus erläuterte Dr. med. Peter Enders (stellvertretende Präsident des DRK-Kreisverbandes Altenkirchen) die DRKLeitlinien, Struktur sowie die ehrenamtliche und hauptamtliche Arbeit. Der Kreisverband sorgt auch für die Aus-, Weiter-, und Fortbildung seiner Mitglieder. Im Kreis AK gibt es 9 Ortsvereine mit 13 Bereitschaften, eine Rettungshundestaffel und ein Frauenarbeitskreis mit insgesamt circa 400 ehrenamtlichen Helfern. Zu den Tätigkeitsfeldern der Bereitschaften gehören Sanitätsdienste, Blutspenden, Verpflegungsdienst, Technischer Dienst, Schnelleinsatzgruppe, Mitwirkung im Katastrophenschutz sowie die „Helfer vor Ort“ (First Responder) im Bereich der VG Flammersfeld. Auch auf die Kleidersammlungen machte Dr. Enders aufmerksam. So gibt es insgesamt 99 Container im Kreis AK, davon acht in der VG Flammersfeld. Rund 100 Kinder und Jugendliche zählt das Jugendrotkreuz. 8649 fördernde Mitglieder gehören dem Kreisverband an und er hat circa 300 Beschäftigte. Auch den Rettungsdienst stellte Dr. Enders vor. So gibt es fünf DRK-Rettungswachen im Kreis. Weitere Punkte des Vortrages waren die Behindertenarbeit sowie der soziale Service(Hausnotruf, Menü-Service, Pflege, Haushalt, Besuchs- und Begleitservice bis hin zum Reise-Service). Schließlich ist das DRK auch in der Flüchtlingshilfe tätig. Seit etwa zehn Jahren gibt es den Betreuungsverein, als weitere wichtige Einrichtung nannte der Referent den Pflegestützpunkt Altenkirchen/Flammersfeld (Beratungs- und Koordinierungsstelle). So wurde durch den Vortrag von Dr. Peter Enders die große und vielfältige Einsatzpalette des DRK-Kreisverbandes Altenkirchen besonders deutlich. Holger Mies gab einen Einblick in die Arbeit der Rettungswache Horhausen Rettungsassistent Holger Mies gab einen Einblick in die Arbeit der Rettungswache Horhausen, die 24 Stunden besetzt ist und für die acht hauptamtliche Mitarbeiter tätig sind. Schließlich stellte er auch die Gerätschaften und Ausstattung, die sich in einem Rettungswagen befinden, vor. Weitere Themen waren, wie man richtig einen Notruf absetzt sowie die Arbeit der „Helfer vor Ort“ (First Responder). Ein „Helfer vor Ort“ soll bei Notfällen mit qualifizierten basis-medizinischen Maßnahmen die Zeit bis zum Eintreffen zum Beispiel des Rettungswagens, überbrücken.

Mario Pees stellte DRKBereitschaft Horhausen vor


Der dritte in der Referentenrunde war Bereitschaftsleiter Mario Pees. Er informierte über die DRK Bereitschaft Horhausen (Sitz Güllesheim), die 1969 gegründet wurde. Ihr gehören 26 aktive Helfer an, die allesamt ehrenamtlich tätig sind. Dabei handelt es sich um Rettungssanitäter, Rettungsassistenten, Sanitäter und Krankenpfleger. Zu den Aufgabengebieten zählen der Katastrophenschutz mit Einsatzschwerpunkten BAB 3, ICE-Strecke Köln-Frankfurt, Schulen und Industriegebiete. Weiter werden Sanitätsdienste geleistet, Hilfe bei Blutspenden, sowie Altkleidersammlungen durchgeführt. Helga Rüttger informierte über soziale Dienste des DRKs.

Ein Grußwort richtete Josef Zolk, Vorsitzender des DRK Ortsverein Flammersfeld, Bereitschaft Horhausen, an die Senioren. Als Ehrengast war Werner Grüber, Präsident des DRK-Kreisverbandes Neuwied, anwesend. Viele der Senioren informieren sich auch bei DRK-Mitarbeiterin Helga Rüttger an einem Stand über die sozialen Dienste des DRK. Am Ende des informativen Nachmittages dankte der Vorsitzende der Seniorenakademie den Referenten und die Senioren wiederum dankten mit großem Beifall.
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