Presse aktuell
08.12.2018, 22:59 Uhr | RZ Kreis Altenkirchen, 8. Dezember 2018
Hilfeleistungsfrist soll kürzer sein
Rettungsdienstmitarbeiter berieten über Novellierung des Rettungsdienstgesetzes

Der rheinland-pfälzische Landtag wird in Kürze das Rettungsdienstgesetz novellieren. Um die Meinung der Rettungsdienstmitarbeiter kennenzulernen, traf sich Dr. Peter Enders, der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, auf Einladung mit dem Betriebsrat des DRK-Kreisverbandes Altenkirchen sowie mit Kreisgeschäftsführer Alfons Lang und dem Leiter Rettungsdienst, Mike Matuschewski.

Altenkirchen -

Die DRK-Mitarbeiter kritisieren die geplante Qualifikation der Fahrzeugbesatzung in der Notfallrettung, bei der nur ein Besatzungsmitglied Notfallsanitäter mit dreijähriger Ausbildung sein muss, das weitere Besatzungsmitglied jedoch lediglich Rettungssanitäter mit 520 Stunden Ausbildung. Enders unterstützte die Argumentation der DRKler. Dabei wies er zugleich darauf hin, dass das Bundesgesetz über den Beruf des Notfallsanitäters bereits seit Januar 2014 in Kraft ist. Bisherige erfahrene Rettungsassistenten mit zweijähriger Ausbildung können durch Teilnahme an einer Ergänzungsprüfung ebenfalls diese Berufsbezeichnung erlangen. Der Abgeordnete unterstützte die Meinung des Betriebsrates. Gleichzeitung merkte er beim Gedankenaustausch kritisch an, dass seitens der Landesregierung, obwohl es bereits Anfang 2016 einen Entwurf gab, erst jetzt dem Landtag ein Gesetzentwurf zur Novellierung vorgelegt wird.

Konsens gab es auch bei der Hilfeleistungsfrist, die bisher so geregelt war, dass im Notfalltransport jeder an einer öffentlichen Straße gelegene Einsatzort innerhalb einer Fahrzeit von maximal 15 Minuten nach dem Eingang des Hilfeersuchens bei der Leitstelle erreicht wird. Hier sei es nötig, diese Maximalzeit nicht alleine auf die Fahrzeit, sondern auf die Gesamtzeit ab Alarmierung zu beziehen. Davon profitiere der ländliche Raum.

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